VW T6 Syncrospector an der Ahr

Hunderte von Feuerwehrfahrzeugen, THW-LKWs, Krankenwagen waren von Bruchsal aus auf der Autobahn Richtung Ahrtal unterwegs.

Mittlerweile ist das Ausmass der Flutkatastrophe bekannt, ganze Landstriche, Städte, Ortschaften wurden von einer verheerenden Flut getroffen, die Zahl der Toten steigt immer noch stündlich, unendliches Leid der Betroffenen, der Verlust von Häusern, Brücken, von allem was man hat, -unfassbar!

Drei aus den Reihen des VW-Bus-Club Koblenz handelten spontan:

Johannes, mein Jüngster, hatte durch seine Verlobte Kathy erfahren, dass Schul-Kollegen in Not waren. Mit seinem neu erstandenen T6 4 motion fuhr er mit ihr ins Krisengebiet um zu helfen, schüppte stundenlang Schlamm und versorgte verletzte Helfer. Wie sagte Johannes am Telefon: „Vatter, das ist wie im Krieg!“

Und Sascha, der von seiner Feuerwehr im Hunsrück den schlimmen Zustand im Ahrtal erfahren hatte, schildert im Nachgang „kilometerlange Schuttberge, ganze Häuser weg, Höfe weg, ein ganzes Tal eine Müllhalde….“ Mit seiner T3 Syncro-Doka transportierte er über Waldwege Konserven und Trinkwasser in die betroffenen Ortschaften, fuhr Helfer dorthin und Eingeschlossene aus….

Auch Clubmitglied Johannes aus Sabershausen liess die Arbeiten am Neubau seiner „Autowerkstatt Brakonier“ (06762/401826) sofort ruhen und eilte mit Sascha ins Katastrophengebiet. Vom „Campingpark Sauerbrunnen“ bei Emmelshausen aus waren Pumpen, Stiefel, Essen etc. gesammelt worden, dies wurde dann u. a. mit der Ex-BW-Doka von Sascha in Richtung Ahr transportiert.
„Auf einmal hatte man das Gefühl, da musst du hin!“ sagt Johannes und schüppte und räumte in Kellerräumen im Dreck und Schlamm. Später lösten unsere tapferen Jungs vom VWBC die erschöpfen Baggerfahrer ab, die schon stundenlang im Einsatz waren und beluden im Minutentakt mit BOMAG-Geräten und teils privat organisierten Maschinen auch die Container der Firma Hellerwald.
Erst um 2 Uhr in der Nacht kamen Sascha und Johannes wieder im Hunsrück zuhause an.
„Wenn man da ist, funktioniert man nur, – verarbeiten muss man später!“ sagt Johannes.

Für die Spontanität, für soviel Engagement und Einsatz kann man den Dreien aus unserem Club, den vielen, vielen Helfern aber auch den Firmen (hier speziell aus dem Hunsrück) nur Hochachtung aussprechen.

Danke Euch!

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