T1 Elfriede v.colonialwaren

Eines der Glanzstücke in Manfreds Bulli-Sammlung ist ein T1 Kastenwagen namens „Elfriede“. Gekauft hat er diesen Bulli 1987 in sehr schlechtem Zustand in Bönebüttel. „Elfriede“ heißt der Bus deshalb, weil zu dieser Zeit der Radiosender SWR 3 immer und immer wieder den Sketch brachte: „Elfriede, sach doch was! – Elfriede nickt mit ’m Kopp!“ Auf der langen Fahrt von Koblenz in den hohen Norden und wieder zurück lief immer wieder „Elfriede“.

T1 Elfriede+ Familie KleeDie Restaurierung dieses ehemaligen Feuerwehrkastenwagens, Baujahr 1956, brauchte viel Zeit und die Hilfe vieler guter Freunde. Als dann im Januar 1990 das Werk endlich vollendet war, gab es eine Fete für alle Helfer. Gleichzeitig wurde der damals drei Monate alte Sohn Joseph Klee mittels Schenkungsurkunde zum Besitzer dieses Fahrzeugs. Wann gab es je einen jüngeren Bulli-Besitzer?

T1 Kastenwagen Elfriede und Joseph Klee, foto jojuIn Erinnerung an den Großvater von Manfred bzw. Urgroßvater von Joseph Klee wurde eine Werbung der früheren Colonialwarenhandlung des Großvaters in Mayen auf dem Bus angebracht. Heute ist Sohn Joseph genauso dem Bulli-Virus verfallen wie sein Vater. Kein Wunder, wenn einem schon ein Bus in die Wiege gelegt wird. Ob Sohn Joseph auch mit den rund 3000 Bulli-Modell-Fahrzeugen spielen durfte, hat Manfred Klee nicht verraten. Doch welcher Vater wollte dies seinem Sohn schon verbieten?

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